Fünf Eutiner Ruderer wagten sich ins Teufelsmoor

EUTIN Fünf Ruderer vom Germania Ruderverein Eutin (GRVE) gingen kürzlich von Osterholz-Scharmbeck aus auf eine dreitägige Wanderfahrt. Ein Boot wurde beim örtlichen Ruderverein ausgeliehen. Von dort aus ging es für Meike Collin, Klaus-Peter Voß, Herbert Ried, Lutz Förster und Wulf Schöning auf die Hümme.

Der Fluss führt sein Wasser über die Wümme in die Weser, ist aber durch Schleusen abgeschottet. So ist er unabhängig von Ebbe und Flut und dadurch ein stehendes Gewässer. So konnte man ohne jede Strömung die Landschaft genießen.

Früher wurde in der moorigen Gegend Torf gestochen und mit großen Kähnen in Richtung Bremen getreidelt (vom Ufer aus gezogen). Heute begegnet man den Neubauten solcher Boote, wenn sie Touristen oder kleine Gesellschaften transportieren.

Neben diesen großen Fahrzeugen tummeln sich bei schönem Wetter noch viele Wassersportler auf dem Gewässer. Die Ruderer vom GRVE sind es gewohnt, auf dem ruhigen Eutiner See zu fahren. So war es eine kleine Herausforderung, dem gewundenen Verlauf der Hamme zu folgen und gleichzeitig die zahlreichen Stand-Up-paddler und Kanufahrer im Blick zu behalten. Das ging aber ohne Zusammenstöße ab. Die Strecke führte in die eine Richtung bis Ritterhude und in die andere bis zur Schleuse Teufelsmoor. Auf der Fahrt gab es verschiedene Möglichkeiten, kleine Häfen mit Restaurationen anzulaufen.

Ein Abend wurde genutzt, um das an der Strecke liegende Künstlerdorf Worpswede zu besuchen. Mit ungefähr 50 geschafften Ruderkilometern wurde die Wanderfahrt beendet. oha